Tracerhydrologische Nachweise

Durch Eingabe eines ausgewählten Markierungsmittels (Tracer) wird auch ein verdeckter hydrologischer Prozess vollständig erfasst - andere Methoden können nur Messungen für einzelne Systemzustände liefern. Empfohlene Einsatzbereiche für tracerhydrologische Untersuchungen sind:
 
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  • Fließwegnachweise im Grundwasser
  • Ermittlung geohydraulischer Parameter (z. B. Abgrenzung von Schutzzonen)
  • Altersdatierung, Verweilzeiten, Ganglinienseparation mit Umweltisotopen
  • Abflussmessung mit Tracerverdünnungsverfahren
  • Durchmischung in Fließgewässern, Seen und Talsperren
  • Hydroglaziologie




  • Unser Leistungsspektrum umfasst die vollständige Versuchsdurchführung:

  • Konzeption, Vorstudien, wasserrechtliche Genehmigungen
  • ergänzende Abflussmessungen und Monitoring
  • Versuchsdurchführung, Probennahme, Auswertung und Dokumentation
  • Auswertung von Umweltisotopen
  • In-Situ-Fluorometer für Direktmessungen
  • tracerhydrologische Beweisführungen

  • Online_Messung


    Referenzen:

    Projekt: Aufgabenstellung: Auftraggeber:
    Mittelrheinische Treuhand, Koblenz 2005
    Leckagenprüfung Parkdeck/Tiefgarage
    privat
    BMBF-Projekt Wetlands 2002-2004
    Durchmischung und Verweilzeiten im Mesokosmen und Bergau-Tailing
    TU Dresden
    SGH Arbeitskreis Tracerhydrolgie 2002 Einsatz künstlicher Tracer in der Hydrogeologie – Praxishilfe (Hrsg. BAFU Bern)  -
    Trinkwasserversorgung Sulzburg 2000 Abflussmessungen mit Tracerverdünnungsmethode
    Stadt Sulzburg
    Zastlertal 2000 Fliesswegerkundung Hofdrainage privat
    Small River Glacier (Can) 1999 Gletscherabfluss, Interaktion Gletscher-Karsthöhlensystem. University Western Ontario, NSERC CAN
    Small River Valley (Can) 1999 4 Pegeleichungen für periglaziales Wildbach-Messnetz University Western Ontario, NSERC CAN
    Quellen Markert u. Quelle Langer Grund Methodentestung für Umweltisotope Sauerstoff-18 und Tritium zur Schutzzonenbemessung (für TU Dresden). LfUG Sachsen
    Quelle Markert, 1996 Abstandsgeschwindigkeiten in einem Hangwasserleiter, Bemessung der engeren Schutzzone (für TU Dresden). LfUG Sachsen
    Langer Grund 1995 Lokalisierung von Infiltrationszonen im Quellfassungs­bereich. Erster TWSG-Tracerversuch im Freistaat Sachsen. LfUG Sachsen
    Voralpsee (CH), 1992 Erstnachweis Wiederaustritt der Voralpseeversickerung (für Universität Freiburg). AfU St. Gallen
    Voralptal (CH), 1992 Karstwasserwege und Einzugsgebiete: Multi-Tracerversuch mit 25 Beprobungsorten (für Universität Freiburg). AfU St. Gallen


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